Vorher
In den Wintermonaten haben sich nicht nur die Palmen, Zitrusbäume und Pflanzen erholt. Der ganze Garten war von einem grünen Teppich überwachsen. Fast wie im Dornröschenschlaf






Währenddessen








Nachher






Sa Rapita, Mallorca
Vorher
In den Wintermonaten haben sich nicht nur die Palmen, Zitrusbäume und Pflanzen erholt. Der ganze Garten war von einem grünen Teppich überwachsen. Fast wie im Dornröschenschlaf






Währenddessen








Nachher






Am vorletzten Tag hat dann die Spülmaschine Ärger gemacht. Naja, war sie doch das letzte ältere Elektrogerät in der Küche.
In Deutschland fährt man einfach zum nächsten Mediamarkt, sucht eine neue aus hunderten verschiedenen Modellen aus, geht zur Warenausgabe und nimmt das Ding mit nach Hause. Auf Mallorca? Ja, Mediamarkt gibt es. Die Auswahl ist deutlich kleiner. Fast alles Standalone-Geräte, nicht zum Integrieren gedacht. Aber Einpacken und Mitnehmen? Nichts da. bestellen. Wenn es sehr schnell geht, dann schon innerhalb von zwei Tagen. Normalerweise aber eine Woche oder auch zwei.
OK, Vorführgerät mitgenommen. Der Anschluss super easy – wie gedacht. Aber irgendwie passt es nicht in die Lücke. Siehe da: Bei der alten Maschine wurden an Deckel, und Anbauteilen “Modifikationen” vorgenommen, damit alles unter die Granitplatte passt. Und wenn man sowieso alles passend machen muss, dann kann man auch die Trägerkonstruktion der alten Maschine auf das Format der neuen umbauen. Dann bleibt zumindest ein Teil der Holzfront bestehen. Aus geplanten 30 Minuten wurden so zwar mehrere Stunden – dafür sieht es nicht ganz so fremd aus wie befürchtet.
Nicht gerade unsere Lieblingsbeschäftigung am letzten Tag – aber zumindest sind wir fertig geworden






Im letzten Jahr haben wir schon Wasserfilter nachgerüstet. Eine Kombination aus Feinfilter, Aktivkohlefilter und UV-Desinfektion. Dieses Jahr haben wir die Enthärtungsanlage ausgetauscht und die Verrohrung entsprechend angepasst. Damit ist das Wasser zwar immer noch nicht vergleichbar zum Leitungswasser in Deutschland – es fühlt sich aber besser an, wenn man damit den Salat wäscht. Am Ende der Arbeiten haben wir dann noch die alle Filter und die UV Lampe erneuert.
Neu: Das Wasser aus der Zisterne geht zunächst in einen (größeren) Vorfilter, dann durch die Enthärtungsanlage, passiert einen Mikro-Feinfilter, läuft durch den Aktivkohlefilter und wird anschließend mit UV Licht bestrahlt, damit Keime abgetötet werden. Dann erst geht es ins Haus.

So sah es vorher aus: Das Wasser aus der Zisterne kam über einen Vorfilter, ging dann durch die (nicht mehr richtig funktionierende) alte Enthärtungsanlage – und dann direkt ins Haus.

Es ist nicht sonderlich groß und es ist auch nicht ideal nach Süden ausgerichtet. Aber das neue Balkonkraftwerk trägt ab sofort ein wenig zur Verbesserung des Energiehaushalts bei. Gerade im Sommer läuft die Poolpumpe fast den ganzen Tag. Und so dürfte ein nicht unerheblicher Teil davon zukünftig von der Sonne getragen werden.

Die notwendige Filterleistung des Pools wird von vielen Faktoren beeinflusst. Dazu zählen neben der Beckengröße auch Temperatur, Wetter, Badeverhalten und chemischer Zustand des Wassers. Einfach ausgedrückt:
Im kalten Winter, wenn niemand im Pool baden geht, braucht auch die Poolpumpe das Wasser nicht so lange filtrieren.
Im Sommer, bei hohen Temperaturen und viel “Badebetrieb” muss die Pumpe dagegen sehr lange laufen, damit das Wasser auch wirklich eine Top-Qualität hat.
Bisher hatte die Pumpe eine einfache Zeitschaltuhr. Einmal eingestellt, schaltet sich die Pumpe zu festen Zeiten ein und aus. Änderungen konnten wir nur manuell machen, wenn wir vor Ort sind. Die neue Steuerung kann dagegen aus der Ferne konfiguriert werden und der Zeitplan lässt sich auch automatisch an Uhrzeit, Jahreszeit und Temperatur anpassen.


Nachdem im Dezember das Gas-Kochfeld ein Upgrade bekommen hat, war es jetzt an der Zeit auch den Backofen zu tauschen. Backofen mit Pyrolyse sind kaum zu bekommen auf Mallorca. Also ist ein neuer aus Köln mitgefahren.


Jedes Jahr zum Beginn der kalten Jahreszeit gab es dieselbe böse “Überraschung”: Die Heizung funktioniert nicht. Jedes Mal war die Umwälzpumpe defekt und musst erneuert werden. Angeblich passiert das, weil sie fast nie genutzt wird und der Stillstand schädlich ist. Wir sollen einfach die Heizung regelmäßig einschalten, dann passiert das nicht mehr – wurde uns gesagt. Blöd nur, dass wir nicht häufig genug vor Ort sind. Warum also nicht auch die Heizung in die Hausautomatisierung einbeziehen?! Also habe ich die Heizung an die Homematic angeklemmt. Jetzt kann man schon aus der Ferne die Heizung einschalten und es ist schön warm, wenn man ankommt.
Und wenn man einmal dabei ist, dann kann man auch gleich den Warmwasserboiler in die Steuerung integrieren. Also noch eine schaltbare Steckdose dazu, dann hat man bei Anreise auch schon warmes Wasser. Und falls man mal vergessen sollte den Warmwasserboiler oder die Heizung bei Abreise auszuschalten: Kein Problem, man kann sie ja jetzt aus der Ferne schalten.
Bedenklich beim “regelmäßigen” Einschalten der Heizung (zur Schonung der Pumpe) ist natürlich, dass es in den Sommermonaten schon heiß genug ist. Muss man dann ausgerechnet noch die Heizung einschalten, Öl verbrauchen und es noch wärmer machen als es sowieso schon ist?
Da es noch einen freien Schaltkreis gibt, habe ich also auch die Umwälzpumpe von der Heizung entkoppelt und separat schaltbar gemacht. Jetzt läuft die Umwälzpumpe einmal die Woche in der Nacht für eine Stunde, die Heizung aber bleibt ausgeschaltet.

Die Feiertage zu Ostern eignen sich prima für den ersten Frühjahrscheck. Und so haben wir die Zeit genutzt um die wichtigsten Arbeiten anzugehen. Also Auto und Anhänger gepackt und mit reichlich Gepäck Richtung Mallorca. Früher haben wir die Fähre ab Barcelona genommen, aber deren Überfahrt beginnt spät und dauert nicht so lange. Was zunächst gut klingt, führt am Ende zu einer eher negativen Erfahrung: Oft wird man schon gegen 05:00 Uhr oder früher geweckt, verbringt dann noch ca. eine Stunde an Deck bevor die Fähre angelegt hat – und dann wartet man, bis alle vor einem stehenden Autos das Schiff verlassen haben. Dann ist man zwar früh zu Hause, so richtig schön ist es aber nicht.
Daher nehmen wir eher die Alternativrouten über Frankreich. Letztes Jahr gab es eine Verbindung von Sete (Frankreich) nach Alcudia, die leider derzeit nicht angeboten wird. Dafür gab es eine schöne Route ab Toulon. Vorteil: Die Strecke bis Toulon ist knapp 300Km kürzer und die Überfahrt dauert länger. Ankunft ist um 09:00 Uhr und man kann in aller Ruhe ausschlafen. Angenehmer Nebeneffekt: Das Tempolimit für Autos mit Anhänger beträgt in Frankreich 130Km/h, in Spanien nur 80Km/h. Das macht die fahrt ebenfalls flüssiger und entspannter.
Mit dabei waren neben Backofen, Enthärtungsanlage, Elektromaterial, Felix’ Knattermaschine und Doppelfahrrad auch zwei E-Bikes. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an Robert und Joanna!
Damit die guten Stücke bei der Zwischenübernachtung in Dijon nicht in fremde Hände gelangen, haben sie kurzerhand bei uns im Hotelzimmer geschlafen.




